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Jasmin

 

Samstags morgens ist in der Stadt Markt, man kann dort Obst, Gemüse, Käse, Wurst, aber auch lebende Tiere kaufen.

Vor etwa acht Monaten, war Bauer Piepenbrink mit einer Ladung kleiner Ferkelchen dort. Rosig und niedlich waren sie und noch nicht viel größer als eine dicke Katze.

Unter den vielen Leuten, die auf dem Markt einkauften, waren zwei Damen, die feine Pelzmäntel trugen und elegante Hüte mit bunten Federn darauf. Das waren Frau Gsell und Frau Lechner, die schon seit vielen Jahren Freundinnen waren. Sie suchten nach den ersten, frischen Frühlingsgemüsen und  anderen Leckerbissen.

Frau Gsell sah die kleinen Ferkel und rief begeistert aus: „Luise, schau doch nur, wie herzig! Was für  schöne blaue Augen sie haben, diese Ferkelchen. Und dieses dort, hat einen schwarzen Fleck auf dem Rücken, der ist geformt wie ein Herz. Seit mein Pascha tot ist, wünsche ich mir schon ein neues Haustier. Jetzt kaufe ich mir das Schweinchen." Zu dem Bauern gewandt fragte sie: "Was soll es denn kosten?“

Bauer Piepenbrink und Frau Lechner schauten sich an. „Na ja, hundertfünfzig Euro will ich dafür schon haben, es ist ja ein besonders schönes Ferkel. Aber sind Sie sich denn sicher, dass ein Ferkel das richtige Haustier für Sie ist? Sie sind doch 'ne feine Dame und kein Schweinebauer?“

Auch Frau Lechner meinte: “Agathe, was willst du denn mit einem Schwein? Es wird doch viel zu groß, macht lauter Dreck und denke nur an den Gestank. Wo willst du es denn hintun, du hast doch keinen Stall. Und im Garten wird es nur Schaden anrichten. Lass’ das doch sein, kaufe dir lieber wieder einen Pekinesen, so wie Pascha oder ein Malteserhündchen. Oder einen Chihuahua, die sind doch jetzt ganz en vogue.

 

„Aber ich wollte schon immer ein Schweinchen haben, ich werde es gut dressieren und sauber halten. Ganz sicher kann man ein Haustier daraus machen. Ich habe so etwas auch schon in der Zeitung gelesen. Warte nur ab!“ Sie wandte sich an Piepenbrink: „Können sie es mir nach Hause liefern?

In die Eschenallee 18, in der Südstadt.“

 

Piepenbrink überlegte. „Mir soll es doch egal sein, was die alte Schachtel mit dem Ferkel macht,

hundertfünfzig Euro ist vier Mal so viel, wie ich von jedem anderen bekommen würde. Und so wird es vielleicht nicht geschlachtet. Ist ja wirklich selten, so ein Herz auf dem Rücken.“ dachte er bei sich.

„Selbstverständlich kann ich es bringen. Ist es Ihnen recht, wenn ich nach dem Markt vorbeikomme?“

 

Frau Gsell war zufrieden. Bald würde sie ein Haustier haben, mit dem sie so richtig Aufsehen erregen konnte. Ein Ferkel hatte schließlich nicht jeder. Und sie würde es täglich baden und parfümieren, würde es lehren ordentlich an der Leine zu gehen und sich im Hause leise und unauffällig zu verhalten. Alles eine Frage der Erziehung.

 

Ihre Freundin war da nicht ganz so zuversichtlich. „Also, ich verstehe nicht, was du mit dem Tier willst. Du wirst schon sehen, es wird deine Wohnung schmutzig machen, deinen Garten zerstören und du wirst zum Gespött aller Nachbarn. Ich weiß nicht, ob ich mit dir noch Umgang pflegen kann, wenn du

so merkwürdige Dinge tust.“ gab sie zu bedenken. Aber Frau Gesell war es egal, was Frau Lechner meinte. Sie setzte immer ihren Kopf durch.

 

Am Nachmittag um 15.00 Uhr kam Piepenbrink und brachte das Schwein. Er war sehr erstaunt, als sich die Adresse als eine alte Villa mit parkartigem Garten entpuppte. Hier wollte die Alte ein Schwein halten? Na ja, vielleicht hatte sie ja einen Schuppen irgendwo hinter dem Haus.  Er klingelte an der

schön geschnitzten Haustür. Frau Gsell öffnete und wies ihn an, das Schwein hereinzubringen.

„Wie, hier ins Haus? Das ist aber nicht stubenrein, das ist ein Stallferkel. Machen Sie mich dann aber nicht verantwortlich, wenn hier irgendetwas kaputt gemacht wird.“ Piepenbrink wurde es unheimlich.

Nichts wie her mit dem Geld und dann schleunigst weg. „Macht dann hundertfünfzig Euro, plus 10 Euro fürs bringen.“ Frau Gsell zuckte nicht mit der Wimper, zahlte das Geld und ließ Piepenbrink einfach stehen. „So Ferkelchen, jetzt wirst du erst einmal gebadet. Dann bekommst du feines Fresschen und ein weiches Bettchen.“ Kurzerhand klemmte sie das Schwein unter den Arm und verschwand im Badezimmer. Piepenbrink stürzte aus der Haustür. „Die Alte hat ja einen Sockenschuß. Baden, Fresschen und Bettchen. Oh du liebe Zeit. Wenn ich das meiner Bertha erzähle, glaubt sie ich sei total betrunken. Und die am Stammtisch lachen sich schlapp. Wenn Sie’s dann überhaupt glauben.“

 

Unterdessen quiekte ein verzweifeltes Ferkelchen im rosa gekachelten Bad, als es in eine alte Babywanne getaucht und mit nach Jasmin duftendem Schaumbad gewaschen und geschrubbt wurde. Danach hüllte Frau Gsell es in es kuscheliges weißes Badetuch und trug es ins Wohnzimmer.

Dort lag noch das dicke Seidenkissen von Pascha dem Pekinesen. Vorsichtig wurde das Schweinchen darauf gesetzt und völlig erschöpft blieb es liegen.

 

Frau Gsell kochte einen leckeren Kartoffelbrei mit Sahne und Möhren. Den bekam Ferkel auf einem silbernen Tellerchen vorgesetzt. Na, dass schmeckte vielleicht lecker, so etwas Gutes hatte es noch nie gefressen. Frau Gsell überlegte, „Wie soll das Ferkel nun heißen, Rosi, weil es so rosig ist, Herzi, weil es den herzförmigen Fleck hat, Jolanthe wäre ja auch nicht schlecht, das ist ein typischer Schweinename. Aber so richtig überzeugt mich das alles nicht.“ Als  ihr der Jasminduft des Schaumbades in die Nase stieg, kam ihr die Erleuchtung: „Na sicher, Jasmin sollst du heißen. Das passt richtig gut.“

 

In wochenlanger, geduldiger Arbeit dressierte Frau Gsell Jasmin. Sie lernte auf dem Seidenkissen zu schlafen, an der Leine zu gehen, manierlich von der Schüssel zu essen, nicht im Zimmer herumzuwühlen und brav auf der breiten Fensterbank zu sitzen und herauszuschauen.

Die Leute waren begeistert von der feinen Dame mit dem Ferkel. Jeden Morgen um 10 ging Frau Gsell mit Jasmin spazieren. Zuerst zum Bäcker, dort bekam Jasmin ein frisches Brötchen geschenkt, dann zum Gemüsehändler, dort bekam Jasmin einen Apfel oder eine Möhre. Kinder jubelten wenn sie Jasmin sahen, alle wollten sie streicheln und füttern. Das gefiel dem Schweinchen natürlich gut.

 

Der einzige Mensch, der nicht freundlich auf Jasmin blickte, war der Metzger Hackbeil an der Ecke. Der dachte sich sein Teil. „Noch vier  - fünf Monate, dann ist das Schwein groß. Dann kann die Alte es nicht mehr gebrauchen. Ich aber umso mehr. Braten, Schnitzel, Wurst und Sülze kann ich daraus machen, wo kriege ich sonst ein so schön gemästetes Schwein her. Das kann ich glatt als Bioschwein verkaufen.“

Solche bösen Gedanken hatte der.

 

Im Anschluss an den Einkauf gingen sie in den Park. Dort konnte Jasmin ein bisschen herumlaufen und spielen. Oft rannte sie mit Hunden um die Wette. Doch wühlen durfte sie nie, dabei wäre sie ja schmutzig geworden. Dabei ist in der Erde wühlen für Schweine das allerschönste, sie finden dann Maden und Würmer, Nüsse und Eicheln und andere Leckerbissen. Aber sobald Jasmin die Nase an die Erde drückte und schnüffelte, kam ein lautes „Pfui“ von Frau Gsell. Und weil das Schweinchen nun sehr gut erzogen war, hörte sie sofort auf und lief zu Frauchen.

 

Nachmittags ging Frau Gsell zu Freundinnen, die auch über das Ferkel ganz entzückt waren. Dort gab es leckeren Kuchen und warmen Kakao oder warme Milch für Jasmin.

 

Das war ja alles ganz schön, aber ein wirkliches Leben für ein Schwein war das nicht. Weil Jasmin so viel zu essen bekam und so wenig Bewegung hatte, wuchs sie sehr schnell und wurde dick.

Außerdem langweilte sie sich fast den ganzen Tag, da sie nur auf dem Fensterbrett liegen und herausschauen durfte.

 

Und mit der Zeit kam, was kommen musste, Jasmin wurde zu groß und zu stark für Frau Gsell. Wenn das Schwein auch nur ein wenig an der Leine zog, riss sie ihr Frauchen fast von den Füssen. Auf das Fensterbrett konnte sie nicht mehr klettern, weil sie dafür zu schwer geworden war. Wenn sie schnell durch das Wohnzimmer rannte, flogen die feinen Chippendalestühle in alle Richtungen. Dann schimpfte Frau Gsell. Sie ging auch nicht mehr oft mit Jasmin spazieren, dafür verließ sie nachmittags das Haus, um mit ihren Freundinnen Bridge zu spielen.

 

Als sie eines Nachmittags wieder ganz allein war und gelangweilt durch die Wohnung schnüffelte, stellte Jasmin fest, das die Terrassentüre nicht richtig verschlossen war. Mit ein wenig Drücken und Schieben konnte sie sie öffnen. Vorsichtig ging sie hindurch. Draußen roch es wunderbar. Bunte Blumenbeete wuchsen in allen Richtungen und ein Apfelbaum stand in der Mitte des Rasens.

Unter dem Baum lagen die ersten Frühäpfel, wurmstichig zwar, aber das macht einem Schwein nichts aus. Mit drei langen Sätzen war Jasmin auf dem Rasen und futterte. Dann grub sie genüsslich mit der Schnauze das erste Beet um, dann das zweite und das dritte. Und wie herrlich war es, sich in der feuchten Erde zu wälzen und danach seinen Rücken am Apfelbaum zu schubbern. Kurz, Jasmin benahm sich wie ein Schwein. Nachdem sie vom Spielen und Wühlen müde geworden war, lief sie zurück ins Wohnzimmer und schlief selig auf dem Orientteppich ein.

 

Frau Gsell traf fast der Schlag, als sie nach Hause kam und die Bescherung sah. Als erstes jagte sie Jasmin in die Badewanne, schrubbte sie sehr unsanft ab, dann rief sie ihre Putzfrau an, damit diese sofort das Wohnzimmer in Ordnung bringen konnte und dann den Gärtner. Der schlug beim Anblick des Gartens  die Hände über dem Kopf zusammen. „So musste es ja kommen. Man kann kein Schwein auf Dauer im Haus halten. Das wird mindestens fünfhundert Euro kosten, den Schaden zu beseitigen. Und zwei Jahre dauern, bis es halbwegs wieder so aussieht wie vorher. Geben Sie mir das blöde Vieh sofort mit, Hackebeil will es schon lange kaufen. Ich bringe es hin und sie sind es los. Und mit dem Verkaufspreis können sie wenigstens einen  Teil der Kosten decken.“

 

Aber dass wollte Jasmins Frauchen dann doch nicht. Sie hatte zwar keinen Spaß mehr an dem Schwein, da auch die Leute auf der Straße nicht mehr jubelten, wenn sie das Ferkel ausführte. Immer öfter erntete sie misstrauische Blicke. Die Geschäftsleute waren auch nicht mehr so freundlich, Jasmin war schon viel zu groß um in den Läden herumzulaufen. Wie leicht konnte sie etwas umwerfen. Und sehr hygienisch war auch ein sauber gebadetes Schwein in einer Bäckerei nicht.

Aber geschlachtet werden sollte Jasmin nicht. „Nein, dass kommt auf gar keinen Fall in Frage, ich werde sie lieber an einen Zoo verschenken oder an einen Tierpark.“

 

Der Gärtner meinte: „Da wird sie auch nur an die Raubtiere verfüttert. Und Hackebeil wird Ihnen bestimmt zweihundert Euro zahlen.“

 

„Nein, nein! Wie ich schon sagte, geschlachtet wird sie nicht. Ich werde mich darum kümmern, dass sie einen anderen Platz bekommt.“ Damit war für Frau Gsell die Sache erst einmal erledigt.

 

Drei Tage später ging sie mit Frau Lechner in die Stadt, einkaufen und essen, hinterher wollten sie noch ins Kino. Wieder war Jasmin ganz alleine. Sie erinnerte sich noch gut daran, wie schön es im Garten gewesen war. Mit aller Kraft versuchte sie, die Terrassentüre wieder aufzustoßen, aber es gelang ihr nicht. Da versuchte sie es an den anderen Türen. Und bei der Haustüre hatte sie Glück.

 

Schon lange war sie nicht mehr spazieren geführt worden. Fröhlich machte sie sich auf den Weg zum Bäcker. Ein leckeres Brötchen hatte sie auch schon lange nicht mehr bekommen. Die letzten Wochen hatte Frau Gsell immer einen Bogen um die Läden gemacht. Nach einigen Minuten war sie an der Bäckerei angekommen. Mit glücklichem Grunzen schob sie die Ladentüre auf und ging hinein.

Tja, und welche Enttäuschung. Statt sie freundlich zu begrüßen und mit einem Brötchen zu beglücken, schrie der Bäcker sie an und griff nach dem Brotschieber um sie zu verjagen. Voller Schreck sprang sie herum um herauszulaufen und  warf dabei mehrere Brotkörbe um. Brüllend vor Wut schoss der Bäcker hinter der Theke hervor und versetzte ihre einige kräftige Hiebe mit dem Brotschieber. Quiekend raste Jasmin auf die Straße und flitzte davon. Die Leute auf dem Bürgersteig sprangen erschreckt zu Seite. „Hilfe, ein tollwütiges Schwein, Polizei, Polizei.“ schrie ein Mann.

 

Jasmin rannte um mehrere Ecken, bis sie sich ein bisschen beruhigte. Was sollte das denn? Beleidigt ging sie weiter, sie wollte zum Gemüsehändler, ein Äpfelchen abholen. Aber auch im Gemüseladen wurde sie angebrüllt und mit dem Besen aus der Türe geschubst. Jetzt richtig wütend, warf sie die Gemüsekisten vor dem Laden über den Haufen und galoppierte so schnell sie konnte in den Park.

Vielleicht wollten ja wenigstens die Hunde mit ihr spielen.

 

Im Park war der Kinderspielplatz voller kleiner Kinder mit ihren Mamas. Oh ja, da hatte sie früher immer Kekse bekommen. Langsam und vorsichtig, so wie sei es gelernt hatte, ging sie näher an die Kinder heran. Als sie das erste Kind auffordernd mit der Nase anstupste, fiel das auf seinen Windelpo und fing ganz schrecklich an zu schreien. Die Mütter schrien noch lauter. Das hörten die Gärtner, die mit Hacken und Rechen in den Beeten des Parks arbeiteten. Sie kamen schnell gelaufen, um den Frauen und Kindern zu helfen. Auch sie schrien laut. „Weg du Ungeheuer, lass die Kinder in Ruhe“. Als die ersten beiden Gärtner Jasmin erreichten, hagelte es Schläge auf das arme Schwein. Das und der höllische Lärm machten Jasmin vollends wild. Mit lauten Quieken schoss sie aus dem Parktor, mitten hinein in den Autoverkehr. Der war jetzt um die Mittagszeit gottseidank nicht so stark. Aber die Autofahrer hupten wie wild und die Bremsen quietschten.

 

Panikerfüllt raste Jasmin die Straße entlang, die aus der Stadt herausführte. Schon bald hatte sie die Brücke erreicht, die über den Fluss führte. Immer weiter rannte sie, ohne rechts und links zu gucken.

 

Nach einer Stunde konnte sie nicht mehr. Längst war die Stadt weit hinter ihr. Grüne Felder säumten die Straße, in einiger Entfernung konnte man eine bewaldete Hügelkette sehen. Jasmins Flanken bebten, sie konnte sich kaum noch auf den Hufen halten und japste nach Luft. Sie war verängstigt, verwirrt und traurig. Müde schlug sie sich nach rechts in ein Maisfeld. Nur ein paar Meter schaffte sie noch, dann fiel sie einfach um. Todmüde schlief sie einige Stunden.

 

Als sie wieder wach wurde, war es schon dunkel geworden. Voller Angst sah sie sich um. Sie war ja noch nie alleine draußen gewesen und noch niemals bei Dunkelheit. Um sie herum knackte und knisterte es im Mais. Lautes Schnaufen und Grunzen erklang und kam immer näher. Da kniff sie die Augen zu. Was immer das war, wenn sie es nicht sah, sah es sie vielleicht auch nicht. Doch da erhielt sie einen Stups.

 

Vor Schreck riss sie die  Augen wieder auf. Und sah in ein schwarzes Borstengesicht mit langen, spitzen, nach oben gebogenen Zähnen. Ihre Augen fielen wieder zu und sie in Ohnmacht. Nun hatte ihr letztes Stündlein geschlagen. Das war bestimmt ein Monster, das würde sie jetzt fressen und dann finito.

 

Schüffelige Schnauzen schubsten sie vorsichtig herum. Nun guckte sie doch wieder. Eine freundliche Stimme grunzte: „He wer bist du denn? Ich bin der Wutz und die anderen sind meine Rotte. Du brauchst keine Angst zu haben, kleines Schwein. Wir sind doch auch Schweine. Wildschweine. Wo kommst du denn her?“ Jasmin erzählte ihm die ganze Geschichte. Wutz guckte sie mitleidig an.

„Wenn du willst, kannst du gerne hier bleiben. Wir sind eine wilde Rotte, leben von dem was wir hier finden und das ist mehr als genug. Der Jäger kriegt uns nicht, denn wir sind viel zu schlau. Unser Leben ist richtig gut.“ Und so entschloss sich Jasmin bei den Wildschweinen zu bleiben. Dort konnte sie wühlen und graben so viel sie wollte, nachts schlief sie dicht an Wutz gekuschelt, da hatte sie es warm. Und im nächsten Frühjahr gab es unter den vielen gestreiften Frischlingen auch einige rosafarbene Ferkelchen.

Und wenn sie nicht gestorben sind, wühlen und wutzen sie heute noch.

 

 

 

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